Holz trifft Edelstahl



Der schwe­re 250 Jah­re alte Eichen­bal­ken prä­sen­tiert sich mit einer Viel­zahl an tie­fen Ris­sen und Ver­tie­fun­gen. Sei­ne leich­te Krüm­mung zeugt von der Last, der er einst aus­ge­setzt war. Über all die Jah­re dien­te das Werk­stück den Men­schen, war Teil eines Hau­ses, fes­ter Bestand­teil einer schüt­zen­den Her­ber­ge.

Sein Mate­ri­al ist immer noch stark und wider­stands­fä­hig und doch hat er schein­bar aus­ge­dient. All sei­ne Fur­chen und Macken ver­lei­hen ihm eine Einzigartigkeit,die ihn wie geschaf­fen sein lässt für STILGART. Mei­ne Phi­lo­so­phie, das Alte mit Neu­em zu ver­bin­den, es so zu bewah­ren und ihm auf künst­le­ri­sche Art Tri­but zu zol­len, for­dert mich immer wie­der aufs Neue her­aus.

Zum facet­ten­rei­chen Jahr­hun­der­te alten Holz mit inein­an­der flie­ßen­den war­men Farb­tö­nen gesel­len sich neu­zeit­li­che Edel­stahl­ele­men­te von küh­ler Ele­ganz. Zwei Mate­ria­li­en, die nicht unter­schied­li­cher sein könn­ten, gehen eine Bezie­hung ein, wobei die unmit­tel­ba­re Nähe sie in ihrer jewei­li­gen Beson­der­heit her­vor­tre­ten lässt.

Gradliniges Metall trifft auf wilde Formen der Natur:
eine Symbiose entsteht.